Mit Wut, Ärger und Druck gut umgehen lernen

Aktualisiert: 16. Aug 2019

Kennst du dieses furchtbare Gefühl, wenn alles in dir total verrückt spinnt? Du hast das Gefühl keine Emotion mehr wirklich zulassen zu können, fühlst dich schwer, müde, überfordert und total hilflos. Und gleichzeitig ist alles in dir im Chaos? Zwischen dem Gefühl nichts zu spüren kommt plötzlich das Gefühl von allem viel zu viel zu spüren, gar nicht zur Ruhe zu kommen, innerlich durchzudrehen und eigentlich hast du das Bedürfnis nur noch rumzuschreien?


Ich kenne das! Glaube mir, wir alle kennen das.


Immer wieder im Leben schwanken unsere Hormone, wir sind überreizt, nicht wirklich geerdet und irgendwie verloren in uns selbst.

Das ist vollkommen normal und darf sein!

Was hilft wirklich?


Mir hilft es auf jedenfall nicht meditieren zu gehen und mich innerlich zu beruhigen. Als erstes muss erstmal alles raus! Aufregen, rumschreien, fluchen, durchdrehen... Gib jeder deiner Stimmungen den Raum sich zu entfalten. Ja dann stampfe durch die Wohnung, zick rum und nerve dich selbst. Denn alles was sich nicht ausdrückt, drückt sich ein und es ist viiiiel besser die Emotionen rauszuhauen, anstatt sie runterzuschlucken.


Doch dann erlaube dir zu pendeln. Mach die Augen zu. Nimm ein paar tiefe Atemzüge. Es könnte gerade wirklich auch schlimmer sein. Du bist hier. Du atmest. Du hast ein Dach über dem Kopf. Du bist gesund. Und das alles hier ist gerade ein temporäres Gefühl, was sich auch wieder verändern wird. Nach dem ausrasten brauchen wir auch eine Ruhephase. Aber keine in der wir losweinen und uns selbst bemitleiden, sondern eine aufrichtige.


Und danach solltest du dir was gutes tun. Solche Schwankungen sind anstrengend für das ganze System. Gönn dir eine Auszeit, mach eine Runde Yoga, höre deine Lieblingsmusik, geh spazieren oder mach dir eine Gesichtsmaske. Eine kleine Auszeit nach dem Seelengewitter!

Du wirst sehen, immer wieder im Leben kommen diese Phasen. Es ist nicht das Ziel ein Mensch ohne Höhen und Tiefen zu sein, du kannst lernen dich dafür zu lieben und besser damit umzugehen. Ich ärgere mich immer wieder mal über mich selbst, ticke kurz aus und springe flippig durch die Gegend. Doch ich verurteile mich nicht dafür. Ich erlaube mir das pendeln.





Foto: Grace & Blush